Herzlichen Glückwunsch Erklärmaschine

Vor gut 10 Jahren, da hatte ich eine kleine Idee, einen verrückten Geistesblitz. Was wäre, wenn man das Beste von Wikipedia mit dem Besten von Twitter verbinden könnte? Was wäre wenn man eine Enzyklopädie entwickeln würde, für die ALLES relevant wäre und bei der wirklich JEDER mitmachen kann?

Wir hatten einen Traum

Eine Mitmachplattform, bei der jeder seinen kleinen Wissensbaustein hinzufügen kann, ohne dass er vorab geprüft wird und bei dem alle gemeinsam und basisdekomkratisch entscheiden, was gut oder schlecht erklärt ist. Wir wollten die Weisheit des Schwarms nutzen und strukturiert, automatisiert miteinander verknüpfen und das Ganze solle so schnell und so einfach, so intuitiv und so kurz sein wie bei Twitter. Denn das ist doch die wahre Herausforderung: Sein Wissen auf den Punkt zu bringen. Wie wäre es also, wenn man eine Sache definieren müsste in maximal 140 Zeichen?! Das war die Idee – und aus Twitter und Wikipedia wurde Twick.it, die Erklärmaschine.

Alles aus einer Hand – vom Code bis zur Cebit

Markus Möller und ich haben ab 2009 ungefähr ein dreiviertel Jahr lang Tag und Nacht gearbeitet, in jeder freien Minute unsere Zeit investiert, um das Ding auf die Beine zu stellen. Der Code, die PR, das Marketing… , es war alles 100 % unserer Arbeit ohne Fremdfinanzierung und dann sind wir online gegangen haben unsere Freunde eingeladen sind auf Twittwochs und Blogger-Events gefahren, sind auf der CEBIT aufgetreten und haben die Erklärmaschine dort vorgestellt. Wir haben wirklich mit jedem gesprochen und versucht, Leute zum Mitmachen und Mitmushen der Twicks zu begeistern… mit einigem Erfolg!

Kurze Erklärungen 2 go: Zum Mitnehmen und für überall

Der Twick.it PicTwicker, der kleine Kunstbanause

Und 2.000 Menschen machen mit!

Insgesamt haben wir 20.000 Erklärungen von 2.000 Nutzern sammeln können. Fremde Programmiere haben coole Anwendungen entwickelt, für Augmented Reality und ein Tool Tipp, mit dem man sich die Erklärung zum Beispiel im WordPress anzeigen konnte. D.h. wir haben die Suche umgedreht: Statt etwas zu googeln und die Seite zu verlassen, konnte man es sich direkt vor Ort anzeigen lassen auf dem Handy, im Blog, wo man sich gerade befand. Es war sozusagen eine Art Wissen für die Hosentasche, mobil und überall erreichbar mit einer offenen Schnittstelle, so dass jeder mitmischen konnte. Es war es eine großartige kleine Idee, wir hatten ohne Ende Spaß.

Natürlich gibt es dank hilfreicher Unterstützung durch unsere Community auch einen Wikipedia-Eintrag zu Twick.it.

Idee
Menschen die mitmachen
Erklärungen in 140 Zeichen
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