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PolisMobility: Wie man eine Marke zum Katalysator für Transformation macht

Eine der spannendsten Aufgaben als Gestalter der Transformation ist es, Marken nicht nur zum Leben zu erwecken, sondern sie als Wegweiser für einen globalen Wandel zu positionieren. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die polisMOBILITY, eine neue Veranstaltung der Koelnmesse. Als ich Anfang 2021 als Projektverantwortlicher einstieg, existierten lediglich ein Name und ein Logo. Meine Aufgabe war es, daraus in kürzester Zeit eine identitätsstiftende Bewegung zu formen.

Die Marken-DNA als strategisches Fundament

Um eine Marke zum Leben zu erwecken, muss man ihren Kern freilegen. Was ist die DNA der Marke? Wie fühlt sie sich an? Wie sieht sie aus? Wofür steht sie? Was ist ihr Alleinstellungsmerkmal? Was ist ihr Zielpublikum? Und wie lauten die Kernbotschaften? Was ist ihr Beitrag zur Transformation unserer Städte? Erst wenn die Markenidentität klar definiert ist, kann man mit der Positionierung beginnen. Für die polisMOBILITY habe ich den Claim „MOVING CITIES“ als zentralen Leitgedanken entwickelt.

„MOVING CITIES“ ist kein bloßer Slogan, sondern Lebensgefühl einer Welt, in der die Stadt als lebendiger Ort der Transformation begriffen wird. Die polisMOBILITY wurde so zum zentralen Treffpunkt für Vordenker, welche die Mobilität von morgen nicht nur theoretisch diskutieren, sondern im „Reallabor“ auf der Straße für uns alle erlebbar machen.

Die Marken-DNA bildet das strategische Fundament des Worldbuildings

Den Wandel animieren: Der Imagetrailer als visuelles Narrativ

Basierend auf diesem Leitgedanken haben wir einen Imagetrailer entwickelt, der die Marke emotional auflädt und inhaltlich präzisiert. Durch die Kopplung des Claims mit zentralen Themen – wie „Moving People“ oder „Moving Technology“ – haben wir ein modulares Narrativ geschaffen.

Das visuelle Fokus-Element (abgeleitet aus den Halbkreisen des Logos) dient dabei als gestalterische Klammer, die verschiedene Ebenen der Stadt interagieren lässt. Meine Aufgabe lag hier in der konzeptionellen Steuerung des Storyboards und der Auswahl einer Bildsprache, die den europäischen Charakter und den menschenfokussierten Ansatz der Messe unterstreicht. Wer genau hinsieht, bemerkt, dass eine der ersten Szenen in Köln am Rhein aufgenommen wurde. Mehr Lokalkolorit geht für eine Veranstaltung der Koelnmesse nicht.

Experience Architecture: Die Website als Stakeholder-Plattform

Bei der Entwicklung der Website stand die User Experience für unterschiedliche Zielgruppen im Vordergrund. Transformation gelingt nur, wenn man alle Beteiligten erreicht. Wir haben das Screendesign und die Inhalte so orchestriert, dass Aussteller, Besucher und Pressevertreter jeweils ihre spezifischen Anknüpfungspunkte finden.

Besonders das Magazin der polisMOBILITY dient dabei als Content-Hub, der den Fortschritt in der urbanen Mobilität kontinuierlich dokumentiert und die Marke als Thought Leader im Bereich „Green“, „Urban“ und „Science“ festigt.

Evidenzbasierte Vision:
Die Studie „Die Stadt von morgen“

Kein Worldbuilding ohne Fakten. Ein strategisches Highlight war die Begleitung der Studie „Die Stadt von morgen“, die das DLR-Institut für Verkehrsforschung in Kooperation mit 14 europäischen Städten durchgeführt hat.

Diese Studie lieferte das empirische Rückgrat für unser Narrativ. Sie beantwortet die drängenden Fragen unserer Zeit: Wie bleiben urbane Lebensräume nachhaltig und frei? Indem wir diese wissenschaftliche Tiefe in das Markennarrativ integriert haben, wurde aus einer Messevision ein valider Entwurf für die Realität.

Mein Fazit:
Transformation braucht eine Geschichte

Die Entwicklung der polisMOBILITY beweist: Markenführung ist angewandtes Worldbuilding. Trotz der Herausforderungen der Pandemie haben wir eine Marke geschaffen, die als Katalysator für eine globale Bewegung dient.

Es war mir eine Herzensangelegenheit, diesen Benchmark für urbane Transformation mitzugestalten. Denn polisMOBILITY zeigt: Wenn wir die richtigen Geschichten erzählen, bringen wir Städte und Menschen in Bewegung. MOVING CITIES.

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Bild von Agilero

„Die Digitalisierung war erst der Anfang.“ AGILERO orchestriert den Wandel an der Schnittstelle von Technologie, Strategie und Kreativität. Ich begleite Unternehmen dabei, ein einzigartiges KI-Betriebsmodell zu erschaffen, statt sich nur an bestehende KI-Tools anzupassen und Trends hinterherzulaufen..

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